
✓ Jetzt Bücher Börse & Aktien online bestellen! im Test 2020 Madame Moneypenny: Wie Frauen ihre Finanzen selbst in die Hand nehmen können

Ich bin eher enttäuscht und muss mich den negativen Rezensionen anschließen. Gekauft habe ich das Buch auf Grund der vielen positiven Bewertungen auf Amazon und dem Blog von Frau Wegelin. Leider musste ich feststellen, dass die Story eher flach ist und sich die Tipps im Umgang mit Geld auf dem Niveau "schwäbische Hausfrau" bewegen. Nichts gegen die schwäbische Hausfrau, aber dieses Wissen sollte doch mindestens jeder haben. Besonders nervend ist der Plot. Die Tips sind in die Geschichte eines Grillabends der Familie der Autorin eingebettet, bei dem jedes Mitglied von der Protagonistin unangenehm belehrt wird. Alle Figuren werden etwas dümmlich und ziemlich flach ausgestaltet. Ich als Leserin kam mir bei Lesen für dumm verkauft vor. Wenn ich Finanztipps haben möchte, brauche ich keine schlecht ausgestaltete Geschichte, sonder Fakten. Und die sind hier leider Mangelware. Frau Wegelin möchte das Thema Finanzen den Frauen näher bringen. Hier erweist sie der Frauenwelt aber einen Bärendienst, denn wenn Frauen das Finanzthema nur auf diese Weise, wie es in diesem Buch geschieht, vermittelt bekommen möchten, dann sind wir Frauen noch weit von jeglicher Reife entfernt. Tut mir leid, so geht das gar nicht!

Ich habe mir nach den Podcasts mehr erhofft von dem Buch. Es ist sehr leichte Kost, geht nicht in die Tiefe und bei dem Schreibstil habe ich mich manchmal einfach für dumm verkauft gefühlt. Vielleicht bin ich nicht die Zielgruppe, aber ich hätte mir wirklich gewünscht, dass man schneller zum Punkt kommt und es wissenschaftlicher wäre. Für jede, die etwas Allgemeinbildung und Verstand hat, würde ich andere Finanzbücher empfehlen, auch wenn ich die Moneypenny-Bewegung sehr gut finde - halt nur nicht dieses Buch.

0 Comment:
Post a Comment