
✓ Jetzt Bücher Job & Karriere online bestellen! im Test 2020 Rich Dad Poor Dad: Was die Reichen ihren Kindern über Geld beibringen

Die Kernaussage der 300 Seiten lautet: Möglichst kein Geld ausgeben und ausschliesslich in Werte zu investieren die Geld generieren. Kiyosaki ist nicht als erfolgreicher Unternehmer bekannt geworden, sondern als erfolgreicher Autor von Selbsthilfebüchern. Seine wenigen unternehmerischen Selbstversuche in seinen 30ern scheiterten – all die Jahre zuvor hat er bei der Marine gedient und war Vertriebs-Angesteller. Daraufhin besass er die Chuzpe, Bücher zu schreiben in denen er postuliert, zu wissen wie man es macht – und hatte damit sensationellen Erfolg!Das Buch besteht aus Lektionen und "Lerneinheiten". In letzteren wird der gesamt Inhalte der Lektion wiederholt wobei er nun von sich in der 3. Person spricht. Selbst mehrseitige Trivial-Diagramme werden – wieder mehrseitig – nochmals abgedruckt. Die Sprache dabei ist sehr einfach gehalten und wirkt dümmlich: "Robert sagt, …", "Robert lehrt …", "Robert zeigt auf, dass …".Mindestens die deutsche Übersetzung scheint misslungen, aber auch inhaltlich ist das Buch schwach. Ein Beispiel: "Die Armen und die Angehörigen der Mittelschicht überstrapazieren ihre Finanzen mit großen Häusern, Diamanten, Pelzmänteln, Schmuck oder Booten, weil sie reich erscheinen wollen". Solche und ähnliche Aussagen ist man gezwungen Herrn Kiyosaki abzukaufen, belegt sind sie genauso wenig wie jede andere Behauptung in dem Buch. Ein Quellenverzeichnis gibt es nicht da nicht eine einzige Quelle genannt wird.Der einzige der mit diesem Buch reich wurde ist Robert Kiyosaki.PS.: Den "rich dad" gibt es nicht, all die romanartigen Szenenbeschreibung sind reine Fiktion.PPS.: Eine Anekdote zu seinem persönlichen Charakter: Er wurde aus der Marine entlassen, nachdem er Tiere mit dem Maschinengewehr seines Helikopters beschoss.

Da ich selber im Bereich Finanzwesen tätig bin und daher immer auch auf der Suche nach neuer interessanter Fachliteratur, bin ich zufällig auf dieses Buch gestoßen. Robert Kiyosaki hatte seit Anfang der 2000er Jahre mit seinen Büchern einen hauptsächlich in Amerika überragenden Erfolg. Daher nahm ich dies zum Anlass mir dieses Buch zu kaufen in dem Glauben mich positiv von einer neuen Idee, Weltansicht etc. überraschen zu lassen.Doch trotz meiner geringen Erwartung wurde ich dennoch kolossal enttäuscht....Das Buch ist weder den Preis wert, noch das Papier auf dem es gedruckt ist. Ich lese im Laufe eines Jahres sehr viele Bücher (u.a. aus dem Finanzbereich), aber was hier durch den Autor abgeliefert wurde ist wirklich eine erschreckend schwache Leistung....Es werden in dem Buch Binsenweisheiten und einfachstes finanzielles Grundwissen ("geben Sie nicht mehr aus als Sie einnehmen"; "kaufen Sie Immobilien" etc.) Gebetsmühlen artig wiederholt. Diese allgemein gültigen und bekannten Thesen werden dann noch zusätzlich auf über 200 Seiten ausgeschmückt und bis zum Erbrechen in einer Art Bilanz erklärt.Erschreckender an dem Buch selbst, ist eigentlich nur, dass sich so viele Leser von diesen einfachsten Grundwissen beeindrucken lassen, als wäre Herrn Kiyosaki die Quadratur des Kreises gelungen bzw. als hätte er die ultimative Formel zum Millionär werden.Er geht davon, dass jeder Mensch gleiche Chancen hat und er diese auch "nur" nutzen muss. Die Realität vieler Menschen in Deutschland sieht da leider aber ganz anders aus.In einem gewissen Teil, finde ich das Buch sogar unverantwortlich und gefährlich. Er schreibt von den Chancen der Selbstständigkeit und der Unternehmensgründung, geht dabei aber gleichzeitig meiner Meinung nur sehr oberflächlich über die Risiken hinweg. Des weiteren spricht er sich gegen Endes des Buches sehr stark für das sog. "Netzwerk-Marketing" aus.Reich wird an diesem Buch bzw. an der gesamten "Produktlinie" "Rich Dad / Poor Dad" in erster Linie erst mal nur der Autor.Fazit : Spart euch das Geld für dieses informationslose und literarische dürftige Buch und gebt es für wirklich gute, inhaltlich wertvolle Bücher aus.


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